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Lungau > Bergsommer > Sommerfun > Paragleiten in den Lungauer Bergen im Salzburger Land am Aineck und Grosseck

Paragiding in der Ferienregion Lungau

Ein raffiniert genähtes Stück Stoff, das sich beim Start mit Luft füllt: Gleitschirmfliegen Inbrünstiges Schreien vor lauter Adrenalin und ein breites Grinsen im Gesicht sind trotz wackeliger Beine nach der Landung beim Gleitschirmfliegen garantiert.

I believe I can fly!

Was für ein Morgen. Auf meiner Uhr steht kurz vor sechs und die Lungauer Gipfel zeigen sich im schönsten Morgenrot. Dazu Wolken wie weiße Wattebäusche, die die Thermik signalisieren. Doch noch waren wir nicht oben auf dem Speiereck. Das Speiereck mit seiner Höhe von 2411m ist nämlich der Hauptflugberg für Gleitschirm- und Drachenflieger des DFC Lungaus und seinen Gästen. Vor allem bei Südwind und leichtem Ostwind ist dieser Startplatz sehr beliebt. Sportlich wie wir sind, besteigen wir mit unserer Ausrüstung auf dem Rücken den Berg. Aus etwa 25 Quadratmeter Stoff, gut 350 Meter Leinen und zwei Tragegurten besteht so ein Gleitschirm. Kein Motor, keine Streben. Das Know-how konzentriert sich auf die Schnittform mit der viel Leistung und Flugkomfort heraus zu kitzeln sind.


Knapp 20 Jahre nachdem die ersten Flugversuche mit Schirmen stattfanden, ist der Sport so sicher und vielseitig wie nie zuvor. Streckenflieger sammeln Kilometerrekorde, die sie in der Luft zurücklegen und andere Höhenrekorde. Wer ohne Leistungsdruck einfach nur genießen möchte, kann seine Lieblingslandschaft aus einer ganz neuen Perspektive erkunden. Und entdeckt in der vertrauten Lungauer Wanderregion ganz neue Aspekte- landschaftlich und auch die Knie schonende Art bergab zu gehen, ähhh, ich meine zu gleiten. Angetrieben von der Thermik, also der Kraft der Sonne, von der es im Lungau reichlich gibt, heben wir ab. Erst wie im Lift noch ein bisschen höher und noch ein bisschen. Die Aussicht ist überwältigend – als ob die Erde doch eine Scheibe ist, meine ich den Großglockner auszumachen. Unter mir sehe ich die Mur, wie sie durch die grünen Auen einen blauen Strich zieht.


Momente wie dieser erklären wieso ich dem Paragliding verfallen bin. Ich fühle mich wie mit Flügeln und genau dieses Spielen mit den Naturgesetzen, etwas zu erleben, für das der Mensch angeblich nicht geschaffen ist macht mich so frei. Denn ich weiß längst: Ich kann fliegen! Zumindest bis zu dem großzügigen Landeplatz am Clubhaus in St. Martin. Minutenlang zweifel ich an meinem Vogeldasein, denn ich schwebe über dem Dach des Hause ohne vorwärts zu kommen. Nur abwärts geht es... aber zu guter letzt treffe ich doch vorschriftsmäßig die Zielkoordinaten des Landesplatzes: N: 47°05´44´´ O: 13°38´17´´

Über den Wolken